• Jugendgästehaus von außen

"Du + ich = Wir"/Ergebnisse

Europaschule „Marie & Pierre Curie“ Guben

„Du + ich = Wir“.

Ergebnisse:

Durch den raschen Aufbau einer vertrauensvollen Atmosphäre konnten die Schüler*innen sich öffnen und auftretende bzw. bereits in der Vergangenheit liegende Konflikte gemeinsam mit den Trainer*innen thematisieren. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Reflexion eigener Stärken (Selbstbewusstsein) und dem Wahrnehmen von Stärken/ Leistungen anderer (Achtsamkeit) versetzte die Schüler*innen zunehmend in die Lage, in konflikthaften Situationen angemessen zu reagieren. Die aufgestellten Gesprächs- und Feedbackregeln im Rahmen der Austauschrunden unterstützten diesen Prozess zusätzlich.

Durch die gemeinsame Bewältigung der Teamübungen stellte sich ein großes Wir-Gefühl in den Gruppen ein. Die Schüler*innen begannen zunehmend aufeinander zu achten und sich gegenseitig für die gestellten Herausforderungen zu motivieren. Hier war eine deutliche Entwicklung in der Atmosphäre vom ersten Tag bis zur Kletteraktion am letzten Tag spürbar. Auch die Akzeptanz und Wertschätzung für die Individualität jedes Einzelnen entwickelte sich deutlich weiter.

Individuelle Stärken der Schüler*innen wurden basierend auf den gemeinsam erlebten Teamübungen herausgearbeitet und in ihrer Wichtigkeit für die gesamte Gruppe betont, um das Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Im Anschluss erhielten die Teilnehmer bei der Geo-Tour und auch beim Klettern die Möglichkeit, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Die Schüler*innen nahmen das Angebot gerne wahr.

Das Programm war sowohl auf die Erwartungen und Bedürfnisse der Schüler*innen als auch auf die anvisierten Projektziele ausgerichtet. Durch einen  lockeren und freudvollen Einstieg konnte eine vertrauensvolle Atmosphäre aufgebaut werden, in der die Teilnehmer sich schnell öffneten. Der handlungs- und erfahrungsorientierte Ansatz der Erlebnispädagogik machte die behandelten Themen nachhaltig erfahrbar. Durch den methodischen Wechsel von Großgruppenaktionen und Kleingruppenarbeit, sowie von bewegungsstarken Aktionen und eher kognitiv oder kreativ ausgerichteten Übungen und Reflexionsphasen konnten alle Schüler*innen angesprochen werden. In Austauschrunden formulierte und während des Programms beobachtete Situationen von Unter- oder Überforderung der Teilnehmer, sowie deren Wünsche und Interessen flossen in die weitere Programmplanung ein, so dass stets angemessene und motivierende Herausforderungen für die Gruppe gestaltet  werden konnten.

Allen Schüler*innen konnte die Teilnahme mit sehr gutem  Erfolg bescheinigt werden

 

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