"Wie organisiere ich mich selbst ohne aufzugeben/Ergebnisse

Wie organisiere ich mich selbst ohne aufzugeben/Ergebnisse

Jean-Clermont-Oberschule Sachsenhausen

„Wie organisiere ich mich selbst ohne aufzugeben?“

 

Ergebnisse:

Im Laufe der Projektwoche erarbeiteten sich die Teilnehmer das Nötige „ Know How“ zum Floßbau. Es gab einiges zur Knoten- und Materialkunde zu lernen und die Floßkonstruktionen mussten geplant werden. Diese wurden anschließend in der Bauphase realisiert und kamen bei der Floßfahrt zum Einsatz.

Ganz bewusst wurde bei der Gruppenbildung auf die „Durchmischung“ und den „Aufbruch“ bestehender Kleingruppen geachtet, um den Schülerinnen und Schülern im Hinblick auf die zukünftige Zufälligkeit der Kollegen im Berufsleben deutlich zu machen. Vielfältige Aktionen, die an die Ziele der Klasse gekoppelt waren,  sowie (kreative) Gruppen- und Selbstreflexionen, die einen Transfer in den Alltag ermöglichten wurden durchgeführt.

Durch Aufgaben mit hohem Aufforderungscharakter (Floßbau, Klettern, Niedrigseilelemente) gelang es, den Einsatz des Einzelnen für die Gruppe auch in schwierigen Situationen aufrecht zu erhalten. Bei den meisten Schülerinnen und Schülern konnte eine deutliche Verbesserung des Durchhaltevermögens festgestellt werden.

Durch selbst gesteckte Ziele und eine Programmgestaltung nah an den Bedürfnissen der Teilnehmenden sowie das mit dem Floßbauprojekt verbundene Ziel, gemeinsam ein fahrtüchtiges Floß zu bauen mit dem auch die Fahrt stattfindet (echte Konsequenz), wurden die Schülerinnen und Schülern zu mehr Leistungsbereitschaft angeregt.

Die Aufnahmebereitschaft zur Sensibilisierung hat sich teilweise wenig gezeigt. Probleme innerhalb der Gruppe wurden von den Teilnehmenden erkannt und verbalisiert. Ein Fortschritt insbesondere hinsichtlich der Gleichstellung konnte beobachtet werden.

Durch den Projektcharakter des Floßbaus, der in durchmischten Kleingruppen stattfand, war es für die Schülerinnen und Schüler aus der Sache heraus notwendig, sich in ihrer Gruppe selbst zu organisieren und gemeinsam einen Plan zu entwickeln, sowie eigene Stärken und Fähigkeiten in die Umsetzungsphase einzubringen. Insgesamt sorgte der handlungsorientierte Ansatz in allen Aktionen für mehr Verantwortungsübernahme und damit  zu mehr Selbständigkeit, was über die Woche hinweg am Verhalten und den Wortbeiträgen der Teilnehmenden deutlich wurde.

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